Aus dem Altgriechischen von Wolfgang Will. Xenophons "Hellenika" gelten als eine der wichtigsten Quellen für die letzten Jahre des peloponnesischen Kriegs bis zum Ende der Vorherrschaft Thebens in Griechenland. Als direkte Fortsetzung des Werks von Thukydides schildern die Hellenika die Geschichte Griechenlands von 411 bis 362 v. Chr. Damit etablierte Xenophon die antike Tradition der fortgesetzten Geschichtsschreibung, wie sie bis zum Ende der Spätantike Bestand haben sollte. Zugleich ist das Buch über seine zentrale historische Bedeutung hinaus beispielhaft für das attische Griechisch und somit für die stilistische Tradition der antiken Geschichtsschreibung. Besonders spannend: Viele der in seinen "Hellenika" geschilderten Ereignisse hat Xenophon selbst miterlebt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.01.2018
Xenophons hellenistische an Thukydides anschließende Zeitgeschichte besticht laut Uwe Walter nicht eben durch Gründlichkeit. Ein lakonischer Stil, eine selektive, "pragmatische" Herangehensweise und ein für den Rezensenten ernüchternd klingendes Ende zeichnen das Werk laut Walter aus. Die Neuübertragung von Wolfgang Will mit ihren kleinteiligen Zwischenüberschriften verdeutlicht laut Walter den episodischen Duktus des Werkes.
Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…