Volker Hinz zählt zu den großen deutschen Fotografen und Bildjournalisten. Mit seinen Bildern hat er, den man nie ohne Kamera antraf, Spuren hinterlassen - nicht nur bei den Kollegen, Freunden und den vielen von ihm porträtierten Menschen, sondern auch im deutschen Fotojournalismus, dessen "goldene Jahrzehnte" der Siebziger- bis Neunzigerjahre er mitgeprägt hat. Seine Aufnahmen wurden Teil unseres gemeinsamen Bildgedächtnisses. Dieses, von ihm selbst mitinitiierte Projekt, bietet einen umfassenden Einblick über seine bekannten Bilder, Serien und Themen hinaus und beweist, dass er ein genauer Menschenkenner und kluger Beobachter war.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 31.03.2021
Rezensent David Pfeiffer taucht ein in eine vergangene Welt mit den Schnappschüssen und Porträts des Stern-Fotografen Volker Hinz, der in diesem Bildband laut Pfeiffer mal weniger institutionell zu erleben ist, spontaner, unmittelbarer. Etwa, wenn Hinz die junge Madonna ablichtet, Fußballer wie Beckenbauer und Pelé unter der Dusche oder Muhammad Ali am Lenkrad. Das wirkt auf Pfeiffer oft lässig dokumentarisch, pragmatisch, persönlich, im Gegensatz zu den Hochglanzarbeiten für den Stern, von denen der Band auch einen Eindruck vermittelt, wie der Rezensent erklärt.
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