In einer sehr liebevollen Kurzkritik feiert Volker Weidermann Sempé als den Entdecker des Besonderen im Normalen: "Man hat den Eindruck, Sempé verfolge seine Figuren, ein Leben lang, nur um sie in dem einen großen Moment ihres Lebens ... zu zeichnen, in dem sie sich ganz offenbaren." Anschaulich schildert Weidermann, wie der Zeichner dabei vorgeht: Er zeigt den einzelnen in der Masse, lässt ihm aber auch die Illusion, als einzelner daraus hervorzutreten.
Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter Die Familie eines deutschen Jahrhunderts: Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit.…