In ihrer kurzen Besprechung preist Petra Kipphoff das Buch als spannende Lektüre, das trotz seiner wissenschaftlichen Aufmachung -viele Fußnoten und ein Anhang - gut zu lesen sei. Die beeindruckte Rezensentin sieht sich in dem geschichtlichen Abriß der "Wahrnehmung der Wahrnehmung der Kunst" von frühen wissenschaftlichen Untersuchungen der Optik über die Mythologie und Emblemliteratur bis zur Philosophie der Wahrnehmung geführt. Allein die Pointe des Buches - dass nämlich, wie der Autor schreibt, im 18. Jahrhundert die Kunst "nicht mehr den Raum, sondern die Zeit vermisst" - kommt ihr ein wenig zu überraschend und nicht plausibel begründet daher.
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