Herausgegeben vom Liberalen Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.02.2002
Zwei Legislaturperioden lang wirkte die FDP-Politikerin Gisela Babel an diversen kleinen und größeren Reformversuchen zur Erneuerung der Alterssicherung mit, ihr Fazit ist im großen und ganzen offenbar eher resigniert. Langfristige Reformen scheitern, so ihre Erkenntnis, am allzu kurzfristigen Denken der Politiker, denen ihre Wiederwahl in vier Jahren wichtiger ist, als es die Folgen ihrer Politik in zwanzig Jahren sind. Wenig überraschend ist es, dass sie als Liberale für verstärkte Eigenvorsorge plädiert - und immerhin erscheinen ihr die ersten Schritte von Rot-Grün in diese Richtung als begrüßenswertes, wenngleich arg verspätetes "Wunder". Heike Göbel hat das Buch offenbar mit Gewinn gelesen, findet die Autorin so "sachkundig" wie "scharfzüngig" und meint, dass man einen guten, nur manchmal etwas "sprunghaften Überblick" über den Gegenstand erhält.
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