Heyne Verlag, München 2026
ISBN
9783453323711 Kartoniert, 432 Seiten, 18,00
EUR
Klappentext
Aus dem Englischen von Bernhard Kempen. Mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage. In einem Kosmos ohne Sonnen oder Planeten lebt die Menschheit zerstreut auf schwebenden Felsinseln. Jeder Felsen in der Leere ist eine Welt für sich, und jeder Mensch versucht, im Luftstrom zwischen den Inseln weiter hinaufzukommen, einem sagenumwobenen Zentrum entgegen. Bis eines Tages eine Frau auftaucht, die in umgekehrter Richtung unterwegs ist - eine Sinkende. Ihr Ziel: das Konstrukt, eine riesige Maschine, die ganze Felsinseln und alles darauf Lebende zerstört - und die diese Frau aufhalten will. Doch ihre Zeit wird knapp …
Auf ins Voidverse! Eine faszinierende fantastische Welt hat Damien Ober hier erschaffen, findet Rezensent Hartmut Kasper. Sie besteht aus einer Reihe von Felsbrocken, die in eine unendliche Tiefe stürzen und, warum auch immer, von Menschen bewohnt sind. Die können zwischen den einzelnen Brocken hin und her reisen, was die beiden Heldinnen dieses Romans, der auf einer Kurzgeschichte des Autors beruht, auch tun. Die beiden, das sind: Emery, eine Felsenbewohnerin, die nach einem Heilmittel für ihren kranken Sohn sucht, sowie eine Abenteurerin namens Avon, die Kasper an Actionheldinnen aus Filmen wie "Kill Bill" erinnert. Ziemlich amerikanisch schaut es aus auf den bizarren Felseninseln, so Kasper, letztlich stürzt hier das Amerika der Cowboys und Kleinstädte dem Nichts entgegen. Das ganze ist eher charakter- als plotgetrieben, meint der Rezensent, der sich alles in allem ziemlich gern in Obers außergewöhnlicher Fantasy-Welt aufhält. Auch Übersetzer Bernhard Kempen hat gute Arbeit geleistet, lobt der Kritiker.
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