Bücherbrief

Friedliche Monster

Die besten Bücher des Monats
12.08.2026. Wer seinen Sommerurlaub schon hinter sich hat, darf mit unserem Bücherbrief direkt weiterreisen, wenn auch mit starken Nerven: Stella Gaitano erzählt vom rauen Alltag im Sudan. Maciej Siembieda blickt in einem mitreißenden Spionagethriller auf die griechische Minderheit in Polen. Maria Reva schickt eine Schneckenforscherin mit viel Grandezza quer durch die Ukraine. Stephan Mösch schaut zurück auf 150 Jahre Bayreuth. Und Markus Bernauer entdeckt den philosophischen Gehalt der erotischen deutschen Literatur. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats August.
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Weitere Anregungen finden Sie in den Büchern der Saison vom Herbst 2025, Marie Luise Knotts Lyrikkolumne "Tagtigall", dem "Fotolot" von Peter Truschner, Angela Schaders Literaturkolumne "Vorworte", der Kolumne "Wo wir nicht sind" und in den älteren Bücherbriefen.


Literatur

Angelika Klüssendorf
Trost
Roman
Piper Verlag. 208 Seiten. 24 Euro

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Nur Hymnen für den neuen Roman von Angelika Klüssendorf, und das, obwohl die Autorin auf einen spannenden Plot pfeift. Aber wie sie anhand einer riesigen Berliner Patchworkfamilie in Brandenburg vom ganz normalen Leben zu Beginn der 2020er Jahren erzählt, in all seiner Banalität, mit all seinen tragischen, komischen, nicht selten auch tragikomischen Momenten, haut nicht nur Judith von Sternburg in der FR um. Mehr noch: Auf nur 200 Seiten gelingt es Klüssendorf in der Geschichte um Rita, deren plötzliches Koma Ehemann und Stiefkinder ins Chaos stürzt, jede Figur in eigenen Kapiteln in ihrer ganz Widersprüchlichkeit zu zeichnen - und zwar mitreißend, witzig und effektvoll wie in einer "Edelserie", staunt Sternburg. Das Soziale als Handeln und Fühlen der Menschen ist hier Spannung genug, versichert Dlf-Kultur-Kritiker Jörg Magenau, der einmal mehr Klüssendorfs Gespür für Psychologie lobt. Ein "spät-ostdeutsches" Panorama, das gerade durch die Menschenliebe der Autorin Trost spendet, lobt Kristina Maidt-Zinke in der SZ, während die Zeit-Kritikerin Iris Radisch eher den makabren Humor des Romans schätzt. Und für den NZZ-Rezensenten Paul Jandl sind Klüssendorfs Romane schlicht "Wunderwerke der Entzauberung".

Stella Gaitano
Eddos goldenes Lächeln
Roman
Kiepenheuer und Witsch Verlag. 288 Seiten, 23,00 Euro

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Wann bekommt man schon mal Literatur aus dem Sudan zu lesen? Und dann noch einen Roman, dessen Lektüre sich in so vieler Hinsicht lohnt, wie uns die KritikerInnen versprechen: Stella Gaitano ist im Sudan geboren, ihre Muttersprache ist Arabisch, seit 2020 lebt sie im deutschen Exil: Grund für ihre Emigration ist ihre Kritik an der Regierung ihres Heimatlandes, das seit 2011 gespalten ist. Auch darum geht es in diesem Roman, der mit dem PEN Translates Award ausgezeichnet wurde: Wir folgen Lucy, deren Mutter Eddo von einem Fluch belegt war: All ihre Kinder starben vor dem ersten Geburtstag, außer Lucy, die von Eddo mit einem Gegenfluch belegt wird: Sie soll so "viele Kinder bekommen, dass sie die ganze Welt bevölkern". Bald muss sie mit ihrem Mann vor dem Krieg in den Norden des Sudans, nach Khartum, fliehen. Wie Gaitano von der patriarchalen Gewalt des Dorfes, aber auch von den Gegensätzen zwischen dem christlich-ruralen Süden und dem urbanen, muslimisch geprägten Norden des Landes erzählt, in direkter Rede und unmittelbarer, eindrücklicher Sprache, beeindruckt die taz-Rezensentin Carola Ebeling. Nichts für schwache Nerven, meint Dlf-Kritiker Dirk Fuhrig, denn Gaitano beschreibt den rauen Alltag im Sudan ohne Beschönigung. Dass hier trotz aller Schwierigkeiten der sudanesischen Gesellschaft Hoffnung durchscheint, freut FR-Kritikerin Judith von Sternburg. 

Maciej Siembieda
Katharsis
Polente Verlag. 632 Seiten. 24 Euro

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Mehr als 600 Seiten vollgepackt mit polnischer Geschichte, Politik und Kriminalität? Unbedingt, rufen uns die Kritiker zu. Denn Maciej Siembieda, Politikwissenschaftler und in Polen vor allem für seine historischen Reportagen berühmt, beleuchtet nicht nur ein wenig bekanntes Kapitel der Geschichte: Noch heute lebt eine Minderheit von knapp 6000 Griechen in Polen, die in Folge des Griechischen Bürgerkriegs Ende der 1940er Jahre ins Land kamen. Von ihnen erzählt Siembieda in einem berauschenden Mix aus Abenteuerroman, Krimi und Spionagethriller, der im Zweiten Weltkrieg beginnt und bis in die Zeit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs reicht. Die bunte Menge an Figuren und die rasch wechselnden Schauplätze und politischen Situationen, in denen sich die Figuren als Sprengmeister oder Agenten bewähren müssen, machen FAZ-Kritikerin Katrin Doerksen die Lektüre zwar nicht immer leicht, doch Humor und Übersicht des Autors schaffen Ordnung. Die hoffentlich schon bald übersetzten weiteren Teile von Siembiedas Griechischer Trilogie kann sich die Rezensentin auch gut als TV-Serie vorstellen. Im Dlf Kultur fühlt sich auch Maria Wiesner hervorragend unterhalten. Wie Siembieda die literarische Reportage à la Hanna Krall und Ryszard Kapuściński zurück ins Literarische übersetzt, beeindruckt sie. Ins Polen der 1940er bis in die 80er Jahre führt uns auch Matthias Nawrat in seinem neuen Roman "Das glückliche Schicksal" (bestellen), der zwar von fast allen Zeitungen, aber durchaus gemischt besprochen wurde: Ein "erschütterndes Stück Lagerliteratur" liest die Welt, zu nüchtern, meint die Zeit.

Joanna Bator
Die Flucht der Bärin
Roman
Suhrkamp Verlag. 317 Seiten. 26,00 Euro

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So hingerissen sind die Kritiker selten: Als Sensation preist Volker Weidermann in der Zeit die Erzählungen der polnischen Autorin Joanna Bator, die ihm unheimlich und romantisch zugleich von "friedlichen Monstern" und Menschen mit Traumata und Lebenslügen erzählen. Wenn Bator hier etwa von einer alten Dichterin erzählt, die von einem entlaufenen Bären vom Selbstmord abgehalten wird, denkt Weidermann nicht nur an Kafka oder Murakami, sondern macht einen ganz besonderen "schlesischen magischen Realismus" aus. Dass bei all dem "Magisch-Märchenhaft-Horrorartigem" auch Humor, Melancholie und Mitgefühl nicht zu kurz kommen, macht diesen von Lisa Palmes glänzend übersetzten Band für die FAZ-Kritikerin Marta Kijowska zum Meisterwerk. Bei Bator spielen stets auch (polnische) Traumata von Flucht, Vertreibung und Krieg eine Rolle, erkennt NZZ-Rezensent Paul Jandl, für den die Autorin schlicht die "Meisterin des literarischen Origamis" ist. Detektivisches Gespür empfiehlt Jörg Plath im Dlf, denn so lassen sich auch die unheimlichen Verbindungen der einzelnen Texte erkennen, meint er.

Maria Reva
Ein Königreich für eine Schnecke
Roman
dtv. 480 Seiten. 26 Euro

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Humorvoll über den Krieg schreiben, darf man das überhaupt? Wenn man es so macht, wie die in der Ukraine geborene kanadische Schriftstellerin Maria Reva, dann schon, freuen sich die Kritiker über dieses außergewöhnliche Romandebüt: Es geht um die Schneckenforscherin Jewa, um westliche Heiratstouristen, die von schlauen Ukrainerinnen an der Nase herumgeführt werden, und natürlich um den Ukrainekrieg. Katharina Granzin lobt in der taz die schwarzhumorige Mischung aus feministischem Roadmovie und Kriegszeugnis, die gekonnt mit Fakten und Fiktion spiele und dabei beachtenswert lässig und souverän erzählt sei. Wahre "Grandezza" attestiert Maximilian Mengeringhaus dem Roman bei Dlf Kultur: Zwar sind es wirklich viele Themen, die Reva hier unter einen Hut bringt, aber sie tut das mit so viel Witz, dass der Kritiker damit gut klarkommt. Marie Schoeß schätzt im Dlf außerdem die Meta-Ebene, auf der Reva ihr eigenenes Schreiben reflektiert. So entsteht ein Nebeneinander von Gewalt und Hoffnung, Schönheit und Schrecken, Humor und Ernst, das sinnbildlich für das Unbegreifliche des Krieges steht, schreibt sie.


Sachbuch 

Stephan Mösch
Bayreuth als Theater
Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte
J. B. Metzler Verlag. 674 Seiten. 49,99 Euro

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Auch 2026 ist Bayreuth immer noch für ein paar Skandale gut: Erst Katharina Wagners Aus- und wieder Einladung von Michel Friedman, dann der mit einem Buh-Konzert bedachte "Ring". Aber gibt es über die Geschichte Bayreuths im Jubiläumsjahr 2026 noch Neues zu sagen? Unbedingt, versichern uns die Kritiker. Denn erstmals hat der Karlsruher Musikwissenschaftler Stephan Moesch die materialreichen Nachlässe von Wieland und Wolfgang Wagner ausgewertet und wie in einem Kaleidoskop mit Blick für die feinsten Partikel der Festivalgeschichte angeordnet, staunt Manuel Brug in der Welt. Das mag gelegentlich ein wenig unübersichtlich geraten, aber was Moesch etwa zu geplanten, aber nicht realisierten Projekten, wie zum Beispiel einem "Tristan", dirigiert von Leonard Bernstein und mit Ingmar Bergman als Regisseur, zutage fördert, findet Brug "glitzernd". Geradezu "neue Maßstäbe" setzt dieses Werk, ruft der Kulturwissenschaftler Jens Malte Fischer, der für die FAZ rezensiert hat: Beeindruckt ist er nicht nur von der Vielzahl an Quellen und der Bandbreite, die Moesch abdeckt: Der Schwerpunkt liegt auf der Festivalgeschichte seit 1951, aber die antisemitische Tradition hat der Autor ebenfalls im Blick, lobt Fischer. Besonders interessieren ihn aber die vielen Entdeckungen, die Moesch macht: Wer kannte zum Beispiel den jüdischen Exilanten Karl Würzburger, der für den Aufbau des Kulturlebens in Bayreuth nach dem Krieg verantwortlich war oder wusste, dass die Callas eine Anfrage aus Bayreuth ablehnte?

Robert Macfarlane, Jackie Morris
Das Buch der Vögel
Ullstein Verlag. 384 Seiten. 34 Euro

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Viele Vogelarten sind in Europa vom Aussterben bedroht, ihnen widmet der britische Essayist Robert MacFarlane gemeinsam mit der Illustratorin Jackie Morris diesen Band, der die Kritiker den traurigen Hintergrund schnell vergessen lässt. Denn die 49 Porträts, die MacFarlane in sieben "Vogelwundern" wie Gesang, Feder oder Flug anordnet, sind "Oden an die Vögel", freut sich Sylvia Staude in der FR: In den ungeahnt poetischen und zugleich anspruchsvollen, von Daniela Seel glänzend übersetzen Texten lernt sie nicht nur die kleine Heckenbraunelle oder den mitunter aggressiven Skua - laut MarFarlane ein "Lucifer in Fliedergestalt" - kennen, sie bewundert auch, wie gut dessen lyrische Lautbeschreibungen und Sprachspiele mit Morris' detaillierten Aquarellen harmonieren. Ein mit Gedichten und Mythen angereichertes Bilderbuch der Sonderklasse, lobt Kim Kindermann im Dlf Kultur, während NZZ-Rezensent Ueli Bernays gefällt, wie der Autor die biologischen Fakten mit erzählerischen Passagen sowie mit mythischen und historischen Exkursen verknüpft. Nur der FAZ-Kritiker Kai Spanke schimpft über "zügelloses" lyrisches Schwadronieren. 

Hillel Cohen
Schattenarmee
Arabisch-palästinensische Kooperation mit dem Zionismus, 1917-1948
Hentrich und Hentrich Verlag. 382 Seiten. 32 Euro

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Bereits 2004 auf Hebräisch erschienen, liegt dieses Buch des israelischen Historikers Hillel Cohen nun erstmals auf Deutsch vor. Ein bahnbrechendes Werk, machte es doch auf einen "blinden Fleck" der Geschichte aufmerksam und revolutionierte den Blick auf das Verhältnis zwischen Juden und Arabern vor der Gründung Israels, wie Thomas Thiel in der FAZ schreibt. Auf Grundlage lange unzugänglicher Geheimakten beleuchtet Cohen die Zusammenarbeit zwischen Arabern und Juden zwischen 1917 und dem Palästinakrieg von 1948, erzählt wie Araber Juden mit Waffen und den Geheimdienst mit Informationen versorgten oder sogar auf Seiten der Juden kämpften. Die Kollaborateure - ein Begriff, den Cohen wertfrei nutzt - handelten aus unterschiedlichen Motiven, nicht wenige von ihnen lehnten den radikalen Flügel der palästinensischen Nationalbewegung um den NS-Verbündeten Hajj Amin al-Husseini ab. Die Zionisten wiederum nutzten die Uneinigkeit der arabischen Seite geschickt aus und spalteten die Bewegung unter anderem, indem sie antizionistische Zeitungen aufkauften und mit Journalisten besetzten, die plötzlich für den Zionismus warben, wie Thiel resümiert. Das Buch besticht ihn "durch seine Differenziertheit", wenn es die zionistische Einflussnahme auf die Araber mit derselben Sorgfalt behandelt wie innerarabische Konflikte. In der Dlf-Sendung Andruck empfiehlt Michael Bertsch das Buch, das sich mitunter wie ein Krimi lese.

Raimund Schulz
Odysseus
Mythos und Wahrheit
Klett-Cotta Verlag. 320 Seiten. 25 Euro

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Keine Sorge, es handelt sich nicht um das Buch zum aktuellen Nolan-Film. Aber Lust, die Odyssee neu zu lesen, bekommen die Kritiker dennoch. Und mehr noch: Der Althistoriker Raimund Schulz skizziert entlang von dreizehn Themen nicht nur, weshalb Odysseus eine historische Gestalt sein könnte, er betrachtet ihn vor allem als Spiegel seiner Zeit: So interessiert er sich für die politischen und ökonomischen Dimensionen der Welt, in der Homers Erzählwerk spielt, wobei er natürlich weiß, dass es kaum möglich sein dürfte, den Weg des Odysseus geografisch eindeutig zu verorten. Odysseus' soziale Stellung in der antiken Welt wird ebenso thematisiert wie seine Funktion als gebrochener Held, erklärt uns Melanie Möller in der FAZ. Als "soziales Wesen" betrachtet, ist er auch für die Gegenwart interessant, findet sie. Ähnlich urteilt Thomas Bibi, der in der NZZ staunt, wie "anschaulich" Schulz etwa von veränderten Machtverhältnissen und einem Aufschwung der Seefahrt in Griechenland zur Entstehungszeit der "Odyssee" erzählt. Auch Michael Hesse in der FR und Michael Köhler im Dlf empfehlen das Buch, wobei letzterer Schulz nicht ganz glauben möchte, dass Odysseus auch ein "Frauenversteher" war. 

Markus Bernauer
Pornografie und Gotteslästerung
Libertinismus in Deutschland
Matthes und Seitz. 970 Seiten. 38,99 Euro

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"Kann Pornografie philosophisch sein?" - die Frage, die Martin Bernauers Studie zu Grunde liegt, wird bei vielen zunächst Ratlosigkeit erzeugen. Wer Bernauers Buch liest, kann aber nur mit einem enthusiastischen "Ja!" antworten. In Frankreich gilt die libertine Literatur mittlerweile als fester Bestandteil der Aufklärung, erinnert der Literaturwissenschaftler, in Deutschland wurden entsprechende Texte, wie zum Beispiel Goethes "Römische Elegien" lange als Schund abgetan. Martin Opitz freut sich im Dlf sehr, dass Bernauer die erotische deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts aus der Schmuddelecke holt und ihren philosophischen Gehalt zum Vorschein bringt. Tief kann man in Bernauers materialgesättigter Studie ins Thema tauchen und selbst Kenner der Materie werden hier einiges lernen, versichert Opitz. Dank Bernauers weit gefasstem Ansatz geht es quer durch die Genres, außerdem kann man hier auch von pornografischem Theater, von "Hurenkatalogen" in Paris, London und Venedig, obszönen Erziehungsromanen und religionskritischer Pornografie lesen. Kürzungen hier und da hätten dem Band gutgetan, gibt Opitz zu, allerdings habe Bernauer hier in präziser und langjähriger Arbeit ein wichtiges Werk geschaffen, dessen Bedeutung für die Forschung nicht überschätzt werden könne.

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