Mit 223 Fotos und einer Einführung von William Boyd. Die Urheber der hier versammelten Fotografien sind unbekannt. Niemand kann mehr über den Anlass ihres Entstehens, die abgebildeten Personen und Situationen Auskunft geben. Zu sehen sind interessante und kuriose Bilder, unter ihnen manches meisterliche. Unwillkürlich will man in ihnen die Handschrift eines bedeutenden Fotografen erkennen und muss sich dann bewusst machen, dass sie von Flohmärkten stammen oder aus Schuhkartons herausgesucht wurden. In der anonymen Fotografie ist der Betrachter ganz auf seinen Geschmack und sein Urteilsvermögen verwiesen. Dieser Band enthält die besten und interessantesten Stücke aus Robert Flynn Johnsons umfangreicher Sammlung anonymer Fotografien. Zu sehen sind rasch geknipste und wohlkalkulierte Fotos von Personen und Tieren, Architektur und Landschaften, Erotisches, Grausames und Befremdliches.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Tony Tulathimutte: Fiasko Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs, Stefanie Ochel und Jan Schönherr. Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen…