Jedes Jahr werden Milliarden Euro für fehlgeleitete Werbung verpulvert: Werbung, die witzig sein will, statt Kaufanreize zu setzen, Werbung, die sich nur für sich selbst interessiert, statt für die Interessen der Kunden. Kay Tangermann, einer der erfahrensten Werber Deutschlands, sagt, was Werbung kann und wie sie die notwendige Kommunikation zum Kunden aufbaut, ohne die kein Kaufimpuls möglich ist.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.10.2003
Der Rezensentin Dagmar Deckstein srpicht dieses Buch aus der Seele. Endlich mal eine Abrechnung mit der Werbebranche, geschrieben von einem der selbst auch aus dieser Branche kommt. Die Werbebotschaften, so liest sie in diesem Buch, sind nicht nur oft daneben, sie sind auch ineffizient. Häufig genug aber verzichten die Konzerne, die Millionen für Werbung ausgeben, auch noch auf die Kontrolle ihrer Wirksamkeit. Besonders betont Deckstein den von Tangermann angesprochenen Kontrast zwischen den alten Knochen aus der Ingenieurs- oder Juristenabteilung, die in den Konzernspitzen die letzte Entscheidung über eine Kampagne treffen, und dem Jugendwahn der Werbebranche selbst, wo keiner mehr ein Sprüchlein schreiben darf, der älter als dreißig ist. Meist führt das einfach zu falschem Deutsch! Deckstein empfiehlt das Buch als Managementlektüre.
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