Wie der Aufstieg der extremen Rechten mit der richtigen Wirtschaftspolitik gestoppt werden kann
Suhrkamp Verlag, Berlin 2026
ISBN
9783518047460 Kartoniert, 399 Seiten, 26,00
EUR
Klappentext
Kurz nachdem feststand, dass Donald Trump erneut zum US-Präsidenten gewählt worden war, fragte Isabella Weber auf X: "Können wir jetzt endlich eine ernsthafte Diskussion über eine antifaschistische Wirtschaftspolitik führen?" Die Demokraten hätten die Auswirkungen der dramatisch gestiegenen Lebenshaltungskosten verkannt und so Trump mit seiner Ressentiment-Politik das Feld überlassen. Ihr Tweet ging viral und setzte eine weltweite Debatte in Gang. In ihrem neuen Buch legt Isabella Weber dar, wie die Grundzüge eines solchen Programms aussehen könnten: bezahlbare Güter des alltäglichen Bedarfs, demokratische Kontrolle der Konzernmacht, Kooperation statt Nationalismus. Wenn wir den weiteren Aufstieg der extremen Rechten verhindern wollen, so Weber, brauchen wir eine Wirtschaftspolitik, bei der die Bedürfnisse und die Würde der Menschen im Mittelpunkt stehen.
In der Zeit berichtet Mark Schieritz von einer Veranstaltung am Montag mit Ines Schwerdtner, Bundesvorsitzende der Linken, Tim Klüssendorf, Generalsekretär der SPD, und Andreas Audretsch, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Grünen, die mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Isabella Weber über deren neues Buch diskutierten. "Mieten statt Migration: Kann das funktionieren? Aus der Sicht der politischen Linken ist das Thema Bezahlbarkeit ein Ausweg aus der strategischen Sackgasse, in die die identitätspolitischen Debatten der vergangenen Jahre geführt haben. Nicht mehr die spezifischen Anliegen dieser oder jener Minderheit sollen im Vordergrund stehen, so berechtigt sie im Einzelfall sein mögen. Es geht vielmehr um eine Politik für die Mehrheit. Isabella Webers Ansatz erinnert zumindest in seiner politischen Zielsetzung eher an Ludwig Erhards Motto 'Wohlstand für alle', auch wenn sich die beiden Denkschulen auf der Ebene der wirtschaftspolitischen Instrumente deutlich unterscheiden." Ob die drei Parteien wirklich auf Bundesebene koalieren würden, ist ja längst nicht ausgemacht. Dennoch findet es Schieritz "interessant", dass die drei diese Veranstaltung gemeinsam organisiert haben. "Das macht man nicht, wenn man nichts miteinander zu tun haben will. Und wenn man sich mit den Befürwortern eines Linksbündnisses unterhält, dann ist oft das Argument zu hören, dass die konkrete Möglichkeit einer gemeinsamen Machtoption sich disziplinierend auf die beteiligten Akteure auswirken werde." Unser Resümee
In der Zeit berichtet Mark Schieritz von einer Veranstaltung am Montag mit Ines Schwerdtner, Bundesvorsitzende der Linken, Tim Klüssendorf, Generalsekretär der SPD, und Andreas Audretsch, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Grünen, die mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Isabella Weber über deren neues Buch diskutierten. "Mieten statt Migration: Kann das funktionieren? Aus der Sicht der politischen Linken ist das Thema Bezahlbarkeit ein Ausweg aus der strategischen Sackgasse, in die die identitätspolitischen Debatten der vergangenen Jahre geführt haben. Nicht mehr die spezifischen Anliegen dieser oder jener Minderheit sollen im Vordergrund stehen, so berechtigt sie im Einzelfall sein mögen. Es geht vielmehr um eine Politik für die Mehrheit. Isabella Webers Ansatz erinnert zumindest in seiner politischen Zielsetzung eher an Ludwig Erhards Motto 'Wohlstand für alle', auch wenn sich die beiden Denkschulen auf der Ebene der wirtschaftspolitischen Instrumente deutlich unterscheiden." Ob die drei Parteien wirklich auf Bundesebene koalieren würden, ist ja längst nicht ausgemacht. Dennoch findet es Schieritz "interessant", dass die drei diese Veranstaltung gemeinsam organisiert haben. "Das macht man nicht, wenn man nichts miteinander zu tun haben will. Und wenn man sich mit den Befürwortern eines Linksbündnisses unterhält, dann ist oft das Argument zu hören, dass die konkrete Möglichkeit einer gemeinsamen Machtoption sich disziplinierend auf die beteiligten Akteure auswirken werde." Unser Resümee
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