Radikal und schonungslos, ohne Rücksicht auf herrschende Meinungen und mit spitzer Feder handelt Iris von Roten die Ungleichheit der Frauen ab. Sie spricht einer radikal egalitären Position das Wort und lehnt die seit 1890 von breiten Teilen der Frauenbewegung vertretene "égalité dans la difference" grundsätzlich ab. Sie begnügt sich nicht mit der rechtlichen und wirtschaftlichen Unterordnung, sondern greift ebenso unerschrocken das Tabu-Thema Sexualität auf und hinterfragt die einseitige Zuständigkeit der Frau für die Hausarbeit und die Überhöhung der Mutterschaft.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…